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Stephan Baier wurde als Sohn sudentendeutscher Eltern am 15. Juli 1965 in Roding geboren, wo er auch die Volksschule besuchte. 1984 Abitur am „Robert Schuman Gymnasium“ in Cham. 1984 bis 1990 Studium der Katholischen Theologie an der Universität Regensburg, der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom und der Ludwig-Maximilians-Universität München; dort 1990 Diplom.
Seit 1980 in verschiedenen Funktionen in der Paneuropa-Bewegung aktiv, zuerst in Deutschland, später in Österreich und auf internationaler Ebene. Nach journalistischen Praktika von 1991 bis 1994 Pressesprecher der Diözese Augsburg. 1994 bis 1999 Parlamentarischer Assistent von Dr. Otto von Habsburg im Europäischen Parlament und dessen Pressesprecher. Zugleich Tätigkeit als freier Journalist mit den Themenschwerpunkten Europa-Politik, Ost- und Südosteuropa, Theologie und Geschichte.
Seit 1999 Österreich- und Europa-Korrespondent der katholischen Tageszeitung „Die Tagespost“. Autor und Herausgeber mehrerer Bücher. Etwa 2.700 europa- und gesellschaftspolitische, theologische und zeitgeschichtliche Veröffentlichungen in mehr als 30 Zeitungen und Zeitschriften.
Seit 1991 verheiratet mit Maria Bernadette Baier; 5 Kinder: Linus, Balthasar, Sophia, Theresa und Timotheus. Wohn- aber nicht seßhaft in Graz. |
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Veröffentlichungen
(I) Buchveröffentlichungen:
1. „Kirche im Kampf. Christlicher Aufbruch in Rußland und der Ukraine“, Universitas Verlag, München, 1989, ISBN 3-8004-1194-6 a (zusammen mit Dr. Carl Gustaf Ströhm)
2. „Otto von Habsburg. Ein souveräner Europäer“, Amalthea Verlag, Wien-München, 1997, ISBN 3-85002-402-4 (als Hrsg. zusammen mit Dr. Walburga Douglas)
3. „Osterweiterung. Europas größte Herausforderung“, Leopold-Stocker Verlag, Graz, 1998, ISBN 3-7020-0829-2 - kroatische Ausgabe: „Prosirenje Europe na istok“ Pan-Liber Verlag, Zagreb, 1999, ISBN 953-6285-35-5
4. „Welches Europa? Überstaat oder Rechtsgemeinschaft“, Amalthea Verlag, Wien-München, 2000, ISBN 3-85002-455-5 - kroatische Ausgabe: „Kakva Europa?“ HPEU Varazdin, 2001, ISBN 953-6775-32-8
5. „Otto von Habsburg. Die Biografie“ Amalthea Verlag, Wien-München, 2002, ISBN 3-85002-486-5 (zusammen mit Eva Demmerle) - französische Ausgabe: „Otto de Habsbourg. De l´Empire à l´Europe“ Racine, Bruxelles 2002, ISBN 2-87386-291-2 - ungarische Ausgabe: „Habsburg Ottó. Elete“ Európa Könyvkiadó, Budapest 2003, ISBN 963-07-7275-2
6. „kinderlos. Europa in der demographischen Falle“, MM-Verlag Aachen, 1.Auflage Dezember 2004, 276 Seiten, ISBN 3-928272-16-0
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(II) Zahlreiche Buchbeiträge zu außen- und europapolitischen, gesellschaftspolitischen und weltanschaulichen Themen.
Beispiele: • „Balkanische Mythen und europäische Märchen“, in: Andreas Raab (Hrsg.), „Opfer, Täter, Tatenlose“, Gerhard-Hess-Verlag, Ulm, 1995, S.152-161.
• „Europas Erweiterung – Die Wiedergewinnung der Mitte“, in: Franz Amberger (Hrsg.), „Grenzenlos“, Verlag Attenkofer, Straubing, 2000, S.178-184.
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| Stephan Baier im Gespräch mit dem Ministerpräsidenten Kroatiens, Dr.Ivo Sanader |
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• „Welches Europa?“, in: Carl Paul Wieland (Hrsg.), „Österreich in Europa“, Amalthea Verlag, Wien/München, 2001, S.132-144.
• „Die EU-Erweiterung: Eine moralische, politische und wirtschaftliche Herausforderung“, in: Peter Bachmaier/Michael Urban (Hrsg.), „Zukunft Europa. Expertenreferate zu Ostmitteleuropa und Europäische Union“, Landesakademie Niederösterreich, 2002, S. 25-36.
• „Die Grundrechtecharta beschleunigt Europas Staatswerdung“, in: Gudrun Lang/ Michael Strohmer, „Europa der Grundrechte?“, Verlag für Kultur und Wissenschaft, Bonn 2002, S.110-115.
(III) Zeitungen und Zeitschriften:
Mehr als 2.700 namentliche Veröffentlichungen in ca. 30 verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften, davon etwa die Hälfte in der katholischen Tageszeitung „Die Tagespost“ (Würzburg).
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In seinem Buch „Zeitzeugnisse“ schildert der zwei Jahre nach der Gründung der Tschechoslowakei am 5.11.1920 geborene Sohn eines Volksschullehrers anschaulich seine Kindheit in drei sudetendeutschen Dörfern sowie in der Kreisstadt Neudek, seine vierjährige Gymnasialzeit in Kaaden a. D. Eger und seinen anschließenden Besuch der Karlsbader Handelsakademie (von 1935 bis zum Abitur 1939). Als Gebietsführer der Jungturnerschaft erklärt er aus seiner Sicht das Phänomen, warum seine Landsleute die tschechische Herrschaft als Unterdrückung und Joch empfanden und „heim ins Reich“ wollten. Versprochen wurde ihnen 1919 eine „gehobene Schweiz“, in Wirklichkeit aber mussten sie in der Scheindemokratie eine brutale „Entgermanisierung“ erdulden. Deshalb bevorzugten die meisten Sudetendeutschen den „Frieden und Freiheit verkündenden NS-Staat“, dessen Entwicklung damals noch nicht erkennbar war. Die Folgen erlitt der Autor in vorderster Front in Russland als Richtkanonier, Geschützführer, Zug- und Batterieführer (Oberleutnant) der Flakartillerie, die ständig an Brennpunkten eingesetzt wurde, und als Kriegsgefangener und Heimatvertriebener. Das nur für seine Enkelkinder geschriebene Buch ist auch für den Außenstehenden lesenswert, beschreibt es doch eindringlich das heute manchmal gern vergessene Unrecht, das auch der deutschen Bevölkerung angetan wurde und das auch Hitler den Weg bereitete. Im Mai 2004 erscheint die zweite Auflage als Taschenbuch. Der Autor macht es seinem Leser nicht einfach. Abseits der öffentlichen Geschichtsschreibung erzählt Roland Matejka, dass viele deutsche Soldaten aufrichtig und mit Anstand – soweit man in einem Krieg diese Begriffe überhaupt verwenden kann – die Wirren des Krieges und die Diktatur überlebten. Der Autor selbst hat in schwierigen Situationen Charakterstärke und Courage gezeigt. Man wünscht sich viele solcher persönlichen Erzählungen, denn sie verhelfen künftigen Historikern zur Aufgellung der geschichtlichen Wahrheit.
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Veröffentlichungen
Der Autor beendete seine fünfjährige Militärzeit ab 1.1.1945 an der Luftkriegsschule 8 in Göppingen als Aufsichtsoffizier und Lehrer für Kriegsgeschichte und Wehrwesen. Nach Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft gelang ihm nur die Anstellung als Stenotypist beim Landratsamt Roding. Nach zweijährigem Fernkurs an der Bayerischen Verwaltungsschule erfolgte seine Anstellung als Kreisinspektor. Zuletzt war er Oberamtsrat. Nach der Landkreisreform 1972 war er Geschäftsleitender Beamte in LRA des Großlandkreises Cham, absolvierte beim Landespersonalausschuss München als einer der 0,16 % der bayerischen Kommunalbeamten, die Aufstiegsprüfung für den höheren Dienst, wurde von Staatssekretär Dr. Max Fischer zum persönlichen Referenten im Umweltministerium in München berufen und ging 1983 als Regierungsdirektor und Major d. R. in den Ruhestand. Von 1948 – 1968 war er nebenberuflicher Lokalreporter der Mittelbayerischen Zeitung für Roding. Danach bis zum heutigen Tag freier Journalist mit allwöchentlichen Berichten über lokale Ereignisse. Außerdem schrieb er viele Kurzgeschichten im „Regenkreis“, in den Jahrbüchern „Rodinger Heimat“ und dem Egerländer Kalender.
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Karl Gschwendner ist am 8. Januar 1926 in Roding-Berggasse 1 geboren. Als Lehrer wirkte er 1948 in Trasching, von 1948 bis 1961 in Michelsneukirchen, dann als Ausbildungslehrer und ab 1968 als Seminarleiter in Regensburg. 1972/73 war er am Staatsinstitut für Schulpädagogik in München tätig, 1974 bis 1977 Schulrat im Landkreis Regensburg, anschließend in der Stadt Regensburg, hier von 1979 bis 1988 Leiter des Staatlichen Schulamtes in der Stadt Regensburg. Ab 1964 arbeitete er in der Lehrerfortbildung mit Referaten und Lehrgangsleitungen hauptsächlich in den Bereichen Heimatkunde, Lese- und Rechtschreibschwäche und Beschulung von Ausländerkindern. Nebenberuflich übernahm er von 1980 bis 1983 einen Lehrauftrag zur Didaktik der Geschichte an der Universität Regensburg. Seit 1966 ist er Verfasser und Herausgeber von Schulbüchern und Lehrerhandbüchern. Im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband war er von 1963 bis 1975 Mitglied der berufswissenschaftlichen Hauptstelle des BLLV, von 1965 bis 1969 Leiter des „Amberger Seminars“ und von 1965 bis 1975 Schriftleiter der „Heimatlichen Schule“. Zahlreiche Veröffentlichungen aus verschiedenen Gebieten der Heimatforschung und insbesondere zur Schulgeschichte stammen aus seiner Feder. Von 1979 bis 1981 beteiligte er sich mit fachlicher Mitarbeit am Aufbau des Schulmuseums in Sulzbach-Rosenberg.
Ehrungen
1980, Josef-Adler-Medaille des BLLV Bezirksverbandes Oberpfalz 1985, Deutscher Verkehrssicherheitspreis in Silber, Verkehrswacht 1987, Lorenz-Werthmann-Medaille des Deutschen Caritasverbandes 1990, Bundesverdienstkreuz am Bande
Veröffentlichungen zur Schulpädagogik beim Wolf Verlag Regensburg, jeweils Herausgeber und Verfasser
1966, Heimatkunde, 3./4. Jgst., Arbeitsmappe für Schüler, dazu Lehrerbegleittext ab 1970/71, Sachunterricht, 1., 2., 3., 4. Jgst., Schülerbücher dazu Arbeitsblätter und Lehrerbegleittexte ab 1976, Heimat- und Sachkunde, 1., 2., 3., 4. Jgst., Schülerbücher, dazu Arbeitsblätter, Lehrtransparente, Lehrerbegleittexte, Bildtafeln mitLehrerbegleittexten wiederholt veränderte Auflagen wegen neuer Lehrpläne: 1983, 1988, 1992, 1996 Mitarbeit bei den Ausgaben für Sachsen, 1992 – 1999 Heimatkunde/Sachunterricht 1, 2, 3, 4, Schülerbücher und Arbeitshefte Wolf-Bildtafeln „beschreibbar“, jeweils mit Lehrerbegleittexten Erdkunde und Geschichte, Umrisskarten Biologie, 5. mit 9. Jgst. 1971 – 1986, Redaktion bei Schülerbüchern und Arbeitsblättern zu Deutsch 1, 2, 3, 4, 5, 6 1984, Mitarbeit am „Wörterbuch 1/2", „Wörterbuch 3/4", dem ersten deutschen Wörterbuch, das von der Schreibschrift ausgeht 1971, Mitarbeit am Wolf-Klassenlehrplan, Sachunterricht 1, 2, 3, 4 1975, Wolf-Klassenlehrplan, völlig neu bearbeitet zur „Heimat- und Sachkunde“ 1972, Lehrerhandbuch „Lehrer im Vorbereitungsdienst“, 1977, neu bearbeitet ab 1981 bis 1994, „Wolf-Lernplanung“ für sämtliche Fächer – ausgenommen Religion – der 1. mit 9. Jgst., Herausgeber, dann Mitherausgeber mit Sohn Karl M. Gschwendner, insgesamt mehr als 110 Hefte bei mehr als 200 Mitarbeitern aus ganz Bayern Zahlreiche Beiträge zu verschiedenen Themen der Didaktik in Fachzeitschriften
Veröffentlichungen zur Geschichte der Pädagogik
ab 1961 Beiträge in „Der Regenkreis“, „Die Oberpfalz“, „Rodinger Heimat“, „Geschichte im Landkreis Cham“, „Waldmünchner Heimatbote“ 1964, Zur Geschichte der Oberpfälzer Volksschulen. In: Schule und Lehrer, 1864 – 1964, Festschrift des BLLV Bezirksverein Oberpfalz, Beitrag und Redaktion 1989, Zur Geschichte der Oberpfälzer Volksschulen. In: Schule und Lehrer, 125 Jahre BLLV Oberpfalz, 1864 – 1989, Festschrift des BLLV Bezirksverband Oberpfalz 1989, Die Volksschulen in der Oberpfalz 1965 – 1989. In: Schule und Lehrer, 125 Jahre BLLV Oberpfalz, 1864 – 1989, Festschrift des BLLV Bezirksverband Oberpfalz 1967, Das Schulwesen. In: Schwarzfischer, Karl: Geschichte der Stadt Roding und ihres Pfarrgebietes. 1993, Schulkultur vor 300 Jahren – Die Einführung der allgemeinen Schulpflicht in der ehemaligen Herrschaft Falkenstein. In: Lebenswerte (in einer neuen) Schulkultur. Hrsg. Professorin Dr. Maria-Anna Bäuml-Roßnagl. Westermann Verlag 1994, „Rodings Volksschule“, Beitrag in: „Roding – Stadt im Königsland“. Hrsg. Prof. Dr. Konrad Ackermann und Manfred Pix 1994, Lehrer in Roding. In: Rodinger Heimat, Band X/1993 1994, Geschichte der Schule Michelsneukirchen unter Berücksichtigung pädagogischer und staatlicher Einflüsse, 362 Seiten, Eigenverlag 1997, Beiträge zur Schulgeschichte der Oberpfalz (1919 – 1949). In: Handbuch der Geschichte des bayerischen Bildungswesens, Band 3. Hrsg. Prof. Dr. Max Liedke, Nürnberg. Verlag Julius Klinkhardt, Bad Heilbrunn/Obb.
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Veröffentlichungen zur Heimat- und Familienforschung
Beiträge in „Die Oberpfalz“, Oberpfalz Verlag Lassleben, Kallmünz, seit 1955 Beiträge in „Der Regenkreis“, Nittenau, 1961 – 1968 Beiträge in „Rodinger Heimat“, 1991 – 2000 Mitarbeit bei Jehl, Alois: Von Falkenstein zur Kürnburg. Heimatsagen, Verlag Lassleben, Kallmünz, 1957 Mitarbeit bei „Oberpfälzer Heimathefte“, Heft 7, „Von Falkenstein bis Hagelstadt“, Knauf Weiden, 1962 1994, Schwarzfischer, Band 1: Fischerhof in Dicherling, Mühle in Dicherling, Kaplhof, 159 Seiten, Eigenverlag 1996, Schwarzfischer, Band 2, mit Register, 550 Seiten, Eigenverlag 1996, Michelsneukirchen, Hof- und Familiengeschichte, 16. – 19. Jhdt., 854 Seiten, Eigenverlag 1998, Gschwendner, 721 Seiten, Eigenverlag 2000, Rodinger Familien im 18. und 19. Jahrhundert, mit Register, 775 Seiten, gemeinsam mit Eduard Trinkerl, Eigenverlag 2001, Verlorene Jugend – gewonnene Erfahrungen, 132 Seiten, Eigenverlag 2003, Chronik von Roding, mit Register, 704 Seiten, gemeinsam mit Eduard Trinkerl, Eigenverlag 2005, Sitte und Recht im ehemaligen Pflegamt Wetterfeld, 659 Seiten, gemeinsam mit Eduard Trinkerl
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FREIZEIT & KULTUR
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