News aus der Stadt Roding
Rodinger Delegation zu Besuch im 18. Budapester Bezirk
Seit nunmehr zwei Jahrzehnten verbindet die Stadt Roding und der 18. Bezirk der ungarischen Hauptstadt Budapest eine enge Städtepartnerschaft, die durch jährliche gegenseitige Besuche mit Leben gefüllt wird. Vom 4. bis 7. September machte sich eine Delegation aus Roding, angeführt vom Zweiten Bürgermeister Dr. Reinhold Schoierer und dem Dritten Bürgermeister Alfred Stuiber, auf den Weg nach Ungarn, um die Freundschaft zwischen den beiden Städten weiter zu vertiefen.
Der erste Programmpunkt führte die Gäste aus Bayern an den Balaton. Dort besichtigten sie das erst im vergangenen Jahr eröffnete Ferienlager des 18. Bezirks. Besonders erfreulich: Künftig können auch Rodinger Sportvereine diese Anlage als Anlaufstelle für ihre Ferienfreizeiten nutzen. Schon dieser Auftakt verdeutlichte, wie konkret und praxisnah die Städtepartnerschaft jungen Menschen zugutekommen kann.
Am Abend folgte ein festliches gemeinsames Abendessen, bei dem Stadtsschreiber Dr. Ronyecz, der stellvertretende Bürgermeister Herr Somody und Vizebürgermeister Herr Kőrös die Gäste herzlich willkommen hießen.
Eintrag in das Goldene Buch der Nationalitätenschule
Ein weiterer Höhepunkt war die feierliche Eröffnung einer neuen Eishalle im 18. Bezirk, an der die Rodinger Delegation teilnehmen durfte. Auch ein Besuch bei der "Roten Schule" (Piros Iskola) stand auf dem Programm: Dort wurde das 30-jährige Bestehen des Natinalitätenunterrichts gefeiert – ein Ereignis, das eindrucksvoll zeigt, wie stark die kulturellen Bande zwischen Deutschland und Ungarn verankert sind.

Sonderpreis für die Delegation aus Roding
Beim großen Stadtfest des Bezirks tauchten die Gäste dann in das ungarische Lebensgefühl ein. Schon am Freitag sorgte eine Band für ausgelassene Stimmung, am Samstag standen dann Kulinarik und Gemeinschaft im Mittelpunkt. Mehr als 60 Gruppen beteiligten sich am traditionellen Kochwettbewerb. Die Rodinger Delegation ließ es sich nicht nehmen, ein typisch bayerisches Gericht beizusteuern: handgeriebene „Raiberdatschi“ (Kartoffelpuffer) mit Sauerkraut und Würsten, begleitet von einem kühlen Rodinger Bier. Die Jury war begeistert – für die gelungene Mischung aus Regionalität und Gastfreundschaft erhielten die Rodinger sogar einen Sonderpreis.
Abgerundet wurde die Reise durch eine stimmungsvolle Stadtrundfahrt durch Budapest bei Nacht, bei der die Delegation die Schönheit der ungarischen Metropole bewundern konnte.
Am Sonntag hieß es schließlich Abschied nehmen. Mit einem herzlichen Dank an die Organisatoren des Austausches, Silvia Hambalkó und Dr. Sági, traten die Rodinger die Heimreise an.





