News aus der Stadt Roding
Bericht aus der Stadtratssitzung am 26.02.2026
TOP 1: Genehmigung des Protokolls der öffentlichen Sitzung des Stadtrates vom 29.01.2026
Die Niederschrift der öffentlichen Sitzung vom 29.01.2026 wurde genehmigt.
TOP 2: Neubau Zweifachturnhalle bei GS Roding; Entscheidung über steuerliche Behandlung
Neben Grundschule und Kinderhaus wird eine neue Zweifachturnhalle auf dem Gelände errichtet. Vor allem für die örtlichen Vereine ist die Turnhalle sehr wichtig, um die Trainingsmöglichkeiten zu verbessern. Bei der Finanzierung der Halle wäre es möglich, einen Vorsteuerabzug bei den Baukosten als auch bei den laufenden Kosten zu erhalten.
Im Falle einer Umsetzung sei jedoch neben dem hohen Verwaltungsaufwand auch eine Erhöhung der Nutzungsentgelte zwingend erforderlich, was zu einer Mehrfachbelastung der Nutzer/der Vereine führen würde.
Der Stadtrat beschloss daher, die Nutzung der neu zu bauenden Zweifachturnhalle auf öffentlich-rechtlicher Basis zu regeln und insofern auf einen Vorsteuerabzug bei den Baukosten als auch den laufenden Kosten zu verzichten.
Top 3: Bekanntgaben
Der „Bayerische Engagiertpreis“ wird wieder vergeben. Wer mögliche Kandidaten dafür kennt, kann diese bei der Stadt Roding vorschlagen.
Weiterhin informierte Frau Bürgermeisterin Riedl zum Industriegebiet Altenkreith. Mittlerweile sind acht Grundstücke an der Turonstraße und der Weiherhausstraße verkauft. Bei drei weiteren wird gerade der Verkauf abgewickelt, vier weitere sind Optionsflächen. Damit gibt es jetzt noch drei freie Grundstücke.
Bürgermeisterin Riedl gab zudem bekannt, dass vom Kreisverkehr am Ortseingang bis zur Adolph-Kolping-Straße ein 20kV-Erdkabel verlegt wird. Danach wird vom Kreisverkehr bis zur Tankstelle neu asphaltiert.
Sie berichtete weiterhin von den Planungen der Städtischen Betriebe, die Wasserleitung von der Kreuzung Falkensteiner Straße bis zur Adolph-Kolping-Straße zu erneuern. Für die Maßnahme, die in den Sommerferien durchgeführt werden soll, wird auch eine Vollsperrung der Falkensteiner Straße nötig werden. Im Zuge dessen wird der Gehweg neu asphaltiert sowie gestaltet und das Staatl. Bauamt wird die Deckschicht der Straße erneuern.
Bürgermeisterin Riedl erläutere zudem, dass die Linie, die als „Bürgerbus“ bekannt war, schon seit dem Jahr 2019 nicht mehr von den Städtischen Betrieben, sondern von der Verkehrsgemeinschaft Landkreis Cham (VLC), betrieben wird. Damit gelte dort auch das VLC-Ticket. Für etwaige Preiserhöhung ist deshalb nicht die Stadt verantwortlich, da die Preisgestaltung beim VLC liegt.
