Tiefbaubereiche Breitbandausbau KW18

    Die Digitalisierung wird in den nächsten Jahren immer mehr Lebens- und Arbeitsbereiche umfassen; vom Video-Streaming, digitalen Heimarbeitsplatz, der verpflichtenden elektronischen Steuererklärung, Smart-Home- und Cloud-Anwendungen bis hin zu Zukunftsthemen wie dem autonomen Fahren, 5 G-Mobilfunk oder der Telemedizin. Entscheidend dabei ist, dass die Menschen in den ländlichen Regionen gleichwertige Chancen wie die Menschen in den Metropolen haben.

    Deswegen wird der im Jahr 2019 gegründete Eigenbetrieb Digitale Infrastruktur des Landkreises Cham in den kommenden Jahren ein eigenes Glasfasernetz als „passive Infrastruktur“ errichten und dieses Breitbandnetz auch selbst unterhalten. Dem Eigenbetrieb steht dazu die Vodafone GmbH als verlässlicher Partner zur Seite, die wir in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren ausgewählt haben. Dort können Sie künftig die jeweiligen Produkte z. B. für Telefonie, Internet oder TV beziehen. Außerdem stehen Ihnen zukünftig Bandbreiten von bis zu 1 Gigabit/s und mehr zur Verfügung.

    Der Ausbau, einer auf den Landkreis Cham abgestimmten gigabitfähigen Breitbandinfrastruktur mit Glasfaser, ist angesichts der Fläche sowie der Einwohner- und Siedlungsstruktur unseres Landkreises eine gewaltige Aufgabe mit hohen Investitionen.  Um die Zukunftsfähigkeit zu sichern, muss ein sog. „Backbone-Netz“ über das Gebiet des gesamten Landkreises aufgebaut werden. Der Landkreis und die am Projekt beteiligten Gemeinden sind sich nach den bisherigen Erfahrungen einig, dass eine solche digitale Infrastruktur am besten über ein Betreibermodell zu schaffen ist, bei dem wir als Landkreis das passive Netz bauen und über ein europaweites Ausschreiben einen Telekommunikationsanbieter auswählen, der das Netz betreibt. Das ist auch volkswirtschaftlich sinnvoll, weil die mit hohen Fördermitteln geschaffene Infrastruktur im Eigentum des Landkreises bleibt. Finanziert werden soll die Investition durch Zuwendungen der Bundesrepublik Deutschland, des Freistaats Bayern und durch Kostenbeteiligungen der Gemeinden sowie Eigenmittel des Landkreises.

    Es werden fast 1.700 km Glasfaserkabel verlegt und rund 12.000 unterversorgte Haushalte mit weniger als 30 Mbit/s (sog. weiße Flecken) erschlossen. Die Glasfaser-Anbindung, der schon jetzt mit 30 Mbit/s oder mehr versorgten Gebiete, ist eine Option für die Zukunft. Die entsprechenden Leitungskapazitäten für die jetzt nicht vorgesehenen Haushalte werden schon jetzt mitverlegt. Sobald die förderrechtlichen Voraussetzungen für einen Anschluss vorliegen, können auch diese Haushalte ohne umfangreiche neue Bauarbeiten an das Netz angeschlossen werden.

    In angefügter PDF finden Sie einen Übersichtsplan mit den markierten Bereichen, in denen diese Woche mit den Tiefbauarbeiten für den Breitbandausbau durchgeführt wird.

     

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