Industriedenkmal Kalksandsteinwerk Roding

Kalksandstein Produktionsstätte von 1909-2000

Foto: Stadt Roding
Foto: Stadt Roding
Foto: Stadt Roding

Errichtet wurde das Werk im Jahr 1909, direkt an der Bahnlinie Nürnberg-Furth im Wald. 57 Tagwerk Grund mit abbaufähigem Feldsand-Vorkommen bildeten die Grundlage für die Produktion. Kalk wurde angeliefert, abgelöscht und anschließend mit Sand und Wasser vermengt. In Pressen entstanden die Rohlinge, sie wurden anschließend in die Härtekessel gefahren. Diese wurden mit 200 Grad heißem Dampf und 16 bar Druck betrieben. Es führte zu einem chemischen Prozess, anschließend war der Stein fertig. Hohe Druckfestigkeit und Rohdichte sowie Maßhaltigkeit und Genauigkeit waren seine Vorteile.

Im Jahr 1922 wurde das Werk erweitert, dank der noch leistungsfähigeren Maschinen und Kessel kam man bald auf einen Tagesausstoß von 36 000 Kalksandsteinen im Reichsformat. Eine Million Steine in gut einem Monat, die von Roding aus in die Umgebung transportiert wurden.

Nach dem Krieg kaufte Joseph Kellermeier das Kalksandsteinwerk und sicherte sich langfristig den Sand durch Abbaurechte im nahe gelegenen Forst. Nach dem Krieg arbeiteten teilweise an die 60 Beschäftigte im Schichtbetrieb im Werk selber, dazu kamen noch die Arbeiter im Umfeld.

Bei den Führungen im Kalksandsteinwerk werden Sie auf eine Zeitreise in die bewegte Firmengeschichte ab 1909. Im Werk werden Ihnen sowohl die Firmengeschichte als auch die im Werk hergestellten Kalksandsteinen nähergebracht.

Führungen in dem Industriedenkmal nach Anmeldung bei Christa Kellermeier unter 0171 3673342.

https://www.kalksandsteinwerk-roding.de/

Den Flyer des Kalksandsteinwerks gibt's im Tourismusbüro oder als PDF.

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