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Burgruine Schwärzenberg

Die Ruine einer Gipfelburg liegt hoch auf einem Quarzfelsen des „Pfahls” westlich von Strahlfeld. Von der Burg selbst sind zwar nur noch einzelne Teile erhalten – hauptsächlich Teile des Wohnturmes – um so mehr lassen sich hier aber die schöne Lage und die Einsamkeit des Oberpfälzer Waldes genießen. Einst sollen hier oben Falschmünzer ihr Unwesen getrieben haben.

Entstehungsgeschichte der Burg Schwärzenberg

Errichtet zwischen 1090 und 1100 durch Friedrich von Schwarzenburg. Diese Vermutung gab es schon in einer alten Sage, die früher in den Dörfern um den Schwärzenberg erzählt wurde, die aber in unserer Zeit verloren ging.

Vorgeschichte

Adolf Schmalix, *04.04.1890 +08.11.1956 in Strahlfeld hat sich schon seit 1935 als Heimatforscher mit der Geschichte von Strahlfeld und der engeren Heimat befasst. Auch sein Wissen über alte Religionen unser Vorfahren, die Kelten usw., und Archäologie erleichterte dieses Suchen.

Er wollte ein Buch über Strahlfeld und Umgebung schreiben.

Mein Onkel hatte in der Ostzone durch den 2. Weltkrieg alles verloren und konnte dieses Vorhaben nicht mehr verwirklichen. In einem Bericht für sein Buch über Schwärzenberg und Umgebung hatte er die Entstehungsgeschichte vom Schwärzenberg beschrieben. Diese 80 Jahre alte Aufzeichnung habe ich mit freundlicher Unterstützung der Stadt Rötz und dem Schwarzwirbergverein auf neuzeitliche Forschungsergebnisse, die digital unterstützt sind, verglichen. Es gab dabei keine neuen Erkenntnisse.

Auszug aus dem Bericht über Fronau

Heinrich II. und die Schenkung des Nordgaus

Kaiser Heinrich II., der Heilige und Gründer des Bistums Bamberg, übergab diesem Bistum große Teile des Nordgaus, welche seit den Karolingern Reichsgut waren und von eigenen Markgrafen verwaltet wurden. Durch Schenkungsurkunde vom 1. November 1007 schenkte er dem Bistum Bamberg, das Reichsgut Nittenau, welches das ehemalige keltisch hermundurische Siedlungsgebiet "Rechard — Durne" umfasste, wo heute noch Vorder- und Hinterthürn in Bruck erinnern. In diesem Gebiet lagen neben Nittenau, Bruck, Neukirchen-Balbini, auch Schwärzenberg und Fronau.

Heinrich II. und die Schenkung des Nordgaus

Die Bamberger Bischöfe: Eberhard 1., Suidger von Mayendorf, war Kanzler von Heinrich III., und später Papst Clemens II., Albertus, Graf von Bogen, Bischof von Bamberg und deren Nachfolger ließen große Teile des Nittenauer- und Brucker Forstes roden und besiedeln. Dies geschah unter Leitung der Benediktiner vom Bamberger Michelsberg.

Oberlehensträger und Unterlehensleute

Als Oberlehensträger setzten die Bischöfe die Herren von Schwarzburg-Rötz ein, die bereits Vögte von St. Emmeram waren. Die Herren von Schwarzburg, aus dem Hause Sponheim am Rhein stammend, ernannten ihrerseits, wohl in Verbindung mit der Kirche Unterlehensleute, Dienstmannen und belehnten sie mit Höfen und Gütern. Diese Leute aus dem niedrigen Adel oder Bürgertum nannten sich dann meistens nach dem Namen der Orte, so wohl auch die Fronauer. Anm A.B.

Die Strahlfelder lassen sich allerdings nicht als solche quellenmäßig belegen. Die Strahlfelder stammen aus der Nähe von Hildpoldstein, wo eine Burgruine und ein Dorf Strahlenfels steht. Die Strahlfelder Lk Cham, urkundlich 1265, die Strahlenfelter, Lk Forchheim, urkundlich 1259 gen. 

Errichtung der Burg Schwarzburg / Schwärzenberg

Im Auftrag des Bischofs Rupertus von Bamberg errichtete der Bamberger Domherr Friedrich die Schwarzburg um 1090 auf dem Thunarzberge bei Fronau einen Burgstall und nannte die Burg Swacenberg, dann Schwärzenberg, Friedrich von Schwarzburg wurde 1100 Bischof von Köln.

Die Burg Schwärzenberg mit Umgebung war Bamberger Lehen. (Wolf Beimbl, und das handschriftliche Lehenbuch Hochstift Bamberg Ao, 1306.)

Erste Erwähnung Fronaus

Die erste urkundliche Nennung des Ortes Fronau erfolgte in einer Schenkungsurkunde von Bischof Otto dem Hl. Bamberger, Stifter des Klosters Prüfening am 03.12.1138, wo Fronau, Neukirchen—Balbini und noch 8 weitere Orte zinspflichtig an Prüfening kamen. M.BXIII.  

Aus der gleichen Zeit dürfte die Kirche von Fronau stammen, welche dem St. Stephanus, ähnlich wie die Stiftskirche St. Stephan in Bamberg, geweiht ist. Die Fronauer Kirche ist eine der ältesten Dorfkirchen in der Oberpfalz. Ende Auszug Fronau

Notiz von Adolf Schmalix

In einer mir vorliegenden handgeschriebenen Notiz von Adolf Schmalix heisst es sinngemäß: Friedrich von Schwarzenburg hat im Auftrag der Bischöfe von Bamberg den Burgstall auf dem Schwärzenberg für die Bamberger, gegen die Böhmen (Boheim) aufgebaut.

Anm. Adolf Bohrer: Ein Burgstall ist eine burgähnliche Anlage für Verteidigungszwecke, die später als Burg ausgebaut wurde.

Siedlungen und Zerstörungen in der Umgebung

In diesem Zeitabschnitt fällt auch der Bau des Schellerhofs, der für die Pferdezucht zur Burg gehörte. Südlich von Strahlfeld gab es das Dorf Chodensdorf, dass 1266 durch König Ottokar den II. von Böhmen bei seinen mehrmaligen Raubzügen in die Oberpfalz und Österreich vernichtet wurde.

1346 verkaufte Heinrich der Strahlenfelder seinen Gutshof an das Kloster Reichenbach mit Vorkaufsrecht.

Das Dorf Tanne / Falkenthann

In Richtung Fronau stand das Dorf Tanne Flurbezeichnung Falkenthann, es bestand aus 7 Höfen, das 1431 durch die Hussiten vernichtet wurde. Es gehörte zur Burg Schwärzenberg. An ihre Stelle wurden dann der Henner Hof und der Semmelhof errichtet. Die am Anfang des 30-jährigen Krieges zerstört wurden. Friedrich Fuchs von Wallburg erbaute anschließend das Vorwerk Falkenthann. Fuchs von Wallburg musste aber wegen seines evangelischen Glaubens 1629 Strahlfeld verlassen. Das Vorwerk Falkenthann wurde 1640-1645 wieder zerstört.

Religiöse Konflikte und Einzelpersonen

Zur gleichen Zeit gab es in Strahlfeld noch einen Freibauern, Michael Popp, der sich 1638 aus religiösem Grund den Schweden anschloss. Heute noch Flurbezeichnung Poppenhäng.

Erklärung zum Inhalt dieser Urkunde von 1488, Erwerb eines Bräuhofes

Christof Zenger zum Schwärzenberg: bekundet, dass er und in Vertretung seines Vaters des Ritters Hansen Zengers zum Zwertsenberg von dem Landgrafen Johannes von Leuchtenberg, „Lehensherr von Strahlfeld" einen Bräuhof zu Stroifeld als Lehen erhalten hat. Anm. Adolf Bohrer: Damit ging auch das Dorf mit dem Hofmarksrecht an die Zenger über. Der Bräuhof blieb aber in Strahlfeld stehen. Die Landgrafen von Leuchtenburg waren Oberlehensträger des Kloster Reichenbach, die zu dieser Belehnung berechtigt waren.

Urkunde von 21 März 1488, Orginalurkunde lagert im Bay. Hauptstaatsarchiv, ger. Urk. Neunburg Fasc. 6. Aus dieser Urkunde geht einwandfrei hervor, dass der Ort Strahlfeld nicht verödet war, sondern nur das ehemalige Schloss der Strahlfelder, besser gesagt ein zerstörtes Burggebäude lag ruinös und öd.

Dies meinte auch im Jahre 1583 Herr von Murrach, als er davon sprach, dass er ein neues Schloss und eine neue Kirche in Strahlfeld bauen wollte. Er meinte der Herrensitz läge seit etwa 200 Jahren öd.

Erfurt den 21 Juli 1943, Unterschrift Adolf Schmalix Schriftleiter und Heimatforscher

Anm. Schwarzenburg auf Schwarzwirberg und Schwärzenburg auf Schwärzenberg. Strahlfeld, 12.02.2019 Adolf Bohrer

Anmerkung zur Burg

Nachdem der Bau der Burg Schwärzenburg geklärt sein dürfte, stellt sich die Frage: Was ist mit der angeblichen Vorgängerburg. Turmhügel auf dem Haselberg.

Beschrieben in Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege. Inventarisation der Bodendenkmäler Bayerns Fundstellennummer: 6740/0004 Datum: 06.09.2006

Der mittelalterliche Turmhügel auf dem Haselberg, Vermerk 2 der Beschreibung, über den, ohne Grabung und ohne einen weiteren Beweis, nur auf Vermutung hin als solcher berichtet wird. Diesen Turmhügel betrachte ich schon von der Lage her als unmöglich und falsch. Der Heimatforscher und Schriftleiter Adolf Schmalix hat diesen Ringwall als Kultstätte bezeichnet, auch ohne schriftlichen Beweis.

Für Ihn sprechen die nahen Hügelgräber von Raubersried und Fronau, der Erdstall (im Volksmund „Schrazllöcher) bei der Rabmühle usw. Sie alle deuten auf alte religiöse Plätze hin. Ich habe festgestellt, wenn man eine Andeutung auf alte Religionen macht, stößt man sofort auf Widerstand. Das Problem ist für viele undurchsichtig. Eine alte Redewendung heißt: „Was ich nicht verstehe, gibt es nicht.”

Adolf Bohrer, 01.03.2019 ein Strahlfelder