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Den selbst erzeugten Strom im Blick

Roding nutzt EnergieMonitor

Bayernwerk Natur stellt Online-Tool im Rathaus vor – Städtische Betriebe Roding machen Energiebilanz transparent

 

Roding. Grün und regional: Künftig soll auch der Strom am besten direkt vom Nachbarn kommen. Wie es um die Eigenversorgung der Roding heute bestellt ist, zeigt künftig der EnergieMonitor der Bayernwerk Natur GmbH (Bayernwerk). Energieerzeugung und -verbrauch vor Ort bleiben mit dem innovativen Online-Tool des Bayernwerks immer fest im Blick – mit klarem Kurs auf die Energiewende vor Ort.

Michael Wittmann, Produktverantwortlicher bei der Bayernwerk Natur GmbH, und Johann Seebauer, Kommunalbetreuer bei der Bayernwerk Netz GmbH präsentierten das Online-Tool. „Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wer auf Kurs bleiben will, braucht vor allem eines: Transparenz. Der Monitor gibt detaillierten Aufschluss über die eigene Produktion und den Verbrauch“, erklärte Michael Wittmann. Bürgermeister Franz Reichold ergänzte: „Wir in Roding sind stolz darauf, zu den ersten Gemeinden im Landkreis Cham zu gehören, die dieses Instrument neben dem Landkreis nutzen. Damit motivieren wir die Bürgerinnen und Bürger, sich mit eigenen Projekten an der Energiewende zu beteiligen und unsere Ökobilanz weiter zu verbessern.“

Wie grün war der heutige Tag?
Klimafreundliche Energie dort zu produzieren, wo sie auch gebraucht wird, spielt eine immer größere Rolle bei der Energiewende. „Die Energiezukunft ist dezentral. Städte und Gemeinden spielen deshalb eine immer größere Rolle in der Versorgung“, sagte Franz Reichold. Bürgermeister Reichold kündigte an, den Bürgerinnen und Bürgern die Daten des EnergieMonitors über die kommunale Internetseite unter www.Roding.de sowie unter www.sb-roding.de zugänglich zu machen: „Möglichst viele Bürger sollen von diesen Informationen profitieren. Dieses Tool wirkt sich langfristig positiv auf den Klimaschutz aus: Mit einem einzigen Zugang wird ganz Roding dazu motiviert, sich mit der Energiewende zu befassen und eigene Maßnahmen dazu beizutragen“, sagte Bürgermeister Reichold. Der EnergieMonitor zeigt auf einer online einsehbaren Plattform, dem so genannten Dashboard, wie viel Strom vor Ort in einer Roding aktuell erzeugt und verbraucht wird. So sehen die Betrachter auf einen Blick, wie hoch der Grad der Eigenversorgung zu welcher Jahres- und Tageszeit ist. Auch aus welchen Quellen die elektrische Energie innerhalb der Gemeindegrenzen produziert wird, ist transparent ersichtlich. Vergleichswerte aus anderen Tagen und Monaten ermöglichen Rückschlüsse, wie sich die Energieversorgung in der Roding entwickelt. Die Daten aktualisieren sich im Viertelstundentakt. Am Ende jeden Tages kann die Roding Bilanz ziehen: Wie grün war der örtliche Energiemix heute?

Gemeinsam mit Kommunen entwickelt
Experten der Bayernwerk Natur GmbH haben den EnergieMonitor entwickelt und gemeinsam mit drei bayerischen Gemeinden anhand praktischer Erfahrungen optimiert. Die Gemeinde Furth, der Markt Altdorf (beide Niederbayern) sowie die Stadt Schrobenhausen (Oberbayern) haben zur Verbesserung des Tools beigetragen. Jetzt steht der OnlineMonitor allen Kommunen im Netzgebiet des Bayernwerks zur Verfügung.

Den Energiemonitor erreichen Sie direkt unter energiemonitor.bayernwerk.de/roding


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